Wir sind was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. Sie bestimmen unsere Wahrnehmung und somit unser Leben. Wahrnehmung bedeutet, dass wir etwas für wahr halten. Wir sehen nicht das was ist, sondern das was wir wahrnehmen. Unsere Gedanken dazu, die unbewusst aus unseren Erfahrungen entstehen, formen so jedes einzelne Mal unsere “Wahrheit”.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Weisheit aus unbekannter Quelle; Charles Reade hat zu seiner Verbreitung verholfen

Wie deine Welt entsteht

 

In den ersten Lebensjahren lernen wir bereits unsere Grundhaltungen, abhängig von unserem Umfeld kennen. In einer Familie, in der viel Leistungsdruck herrscht, wird ein Kind automatisch zu dem Glauben kommen, dass es mehr wert oder geliebt ist, wenn es gute Noten schreibt oder Wettkämpfe gewinnt. Liebe wird an die Bedingung gebunden Leistung erfüllen zu müssen. So wird dem Kind ein Gefühl von Mangel vermittelt, wenn es diese Ansprüche nicht erfüllen kann. Als erwachsene Person wird es weiterhin den Glauben haben; Liebe muss verdient werden, sonst bin ich nicht wertvoll.
Jeder von uns hat Erfahrungen gemacht, die unsere Wahrheiten bilden. Unsere Gedanken beeinflussen und unterbewusst so unser Leben bestimmen. Vielleicht glaubst du, dass du nie den richtigen Partner findest, Geld etwas schlechtes aus Menschen macht, du unsportlich bist oder Erfolg nur die Anderen haben. Egal was es ist, es ist nicht das was ist, sondern das was du denkst. Unsere Seele zieht immer an, was sie am meisten liebt oder wovor sie am meisten Angst hat. Wir beschäftigen uns so stark mit dem was uns fehlt, dass diese negative Energie gar nicht anders kann, als uns genau das zu bestätigen. Da Mangel immer mit Angst verbunden ist, gibt Angst als starke Emotion unseren Gedanken eine besondere Kraft, die Muster immer wieder wiederholen lässt.

Bis zum Ursprung

 

Wenn du an dem Punkt bist, zu erkennen, dass deine Gedanken dich aus Angst vor Verletzung, Enttäuschung oder Alleinsein klein halten wollen, musst du zu dieser Situation in deinem Leben zurückkehren, an dem du so verletzt worden bist, dass dein Unterbewusstsein beschlossen hat, dich für immer davor zu beschützen und was es dir jetzt unmöglich macht gewisse Muster zu sprengen. Nimm die Zeit, grabe tief, weine oder schreie, lass alles raus was dieser Schmerz in dir zum Vorschein bringt und dann stelle dir dich selbst in dieser Situation vor und umarme dein inneres Kind. Schenke ihm all die Liebe und Worte die es in diesem Moment gebraucht hätte. Du bist kein Opfer der äußeren Welt, du bist der Schöpfer.

Geschichte von den 2 Wölfen

 

Schweigend saß der Cherokee Großvater mit seinem Enkel am Lagerfeuer und schaute nachdenklich in die Flammen. Die Bäume um sie herum warfen schaurige Schatten, das Feuer knackte und die Flammen loderten in den Himmel. Nach einer gewissen Zeit meinte der Großvater: „Flammenlicht und die Dunkelheit, wie die zwei Wölfe, die in unseren Herzen wohnen“. Fragend schaute ihn der Enkel an. Daraufhin begann der alte Cherokee seinem Enkel eine sehr alte Stammesgeschichte von einen weißen und einem schwarzen Wolf zu erzählen. „In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf. Der weiße Wolf verkörpert alles was gut, der Schwarze, alles was schlecht in uns ist. Der weiße Wolf lebt von Gerechtigkeit und Frieden, der Schwarze von Wut, Angst und Hass. Zwischen beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, denn der schwarze Wolf ist böse – er steht für das Negative in uns wie Zorn, Neid, Trauer, Angst, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lüge, falscher Stolz und vieles mehr. Der andere, der weiße Wolf ist gut – er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Freundlichkeit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und all das Lichte in uns.
Dieser Kampf zwischen den beiden findet auch in dir und in jeder anderen Person statt, denn wir haben alle diese beiden Wölfe in uns.“ Der Enkel dachte kurz darüber nach und dann fragte er seinen Großvater,
 „Und welcher Wolf gewinnt?“
Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.