Yoga Playlists zu erstellen ist wie eine Geschichte die du erzählst. Du brauchst eine Absicht, ein Gefühl das du vermitteln möchtest und ein gutes Gespür für die Abläufe. Wenn du das schaffst, gibt es doch nicht vieles, dass schöner ist als Musik und Yoga zusammen.

Eine Yoga Playlist erstellen

Wenn du schon mal versucht hast eine Playlist für einen Yogakurs oder die eigene Praxis zu erstellen, weißt du, dass das echt kein Witz ist. Man sitzt, im besten Fall, mit einer Idee im Kopf da und weiß nicht wie und wo man anfangen soll. Man kann nicht einfach zufällige Songs zusammenwürfeln und hoffen, dass sie gut in den Unterricht oder die Praxis einfließen.

Musik hat einen starken Einfluss auf mein Leben und auf meine Yogapraxis. Ich kann meine Stimmung steuern und runterbringen oder so richtig anheizen. In meinen Yogaklassen kann die Musik die Gruppe tragen oder die Stimmung zerstören. Ich finde das Spiel mit der Musik unheimlich spannend. Stell dir vor, du bist in der Cool-Down Phase in einer Yin Yoga Klasse und es schallt Highway to Hell aus den Boxen…Spätestens jetzt weißt du sicher was ich meine. Da ich die fließenden Bewegungen im Yoga liebe, stimme ich auch die Songs darauf ab, dass sie z.B. am Anfang – dem Warm-up – besonders soft und smoth sind um erstmal die Verbindung zu der Atmung und den Bewegungen zu finden. In der Phase der Hauptasanas, den körperlich anstrengenden Part, brauche ich ein paar Beats mit guter Laune. Versuche dir vorzustellen, welche Stimmung du in den einzelnen Phasen brauchst und baue dir so eine Playlist logisch nach Anfang, Mitte und Ende auf.

MEINE AKTUELLE LIEBLINGSPLAYLIST:

The golden path – Kumbhaka
Underwater – John De Kadt
Nectar drop – DJ Drez
Follow the sun – Xavier Rudd
Inside my head – OTR
Land of the living – Roo Panes
Roots – Shimshai
Get free (feat. Amber Coffman) – Major Laze
After a while / smile – Sum Wave
Territory – The Blaze
Elation – OIJ
Oceans away/Sam Feldt
Remix – ARIZONA
Indian Summer (Kasbo Remix) – Jai Wolf
Give me tonight – Dustin Tebbutt
Let it go – James Bay
Hari om (Tiruvannamalai) – Janet Stone
At the temple door – Ajeet Kaur
Akal – White sun
Moonbeams – Greg Barley
Endless fragments of the time – Deep Watch
Hier geht’s direkt zu der Playlist auf Spotify.

Ran an die Tunes

Wie mit allen Dingen im Leben wirst du durch Übung besser. Du musst erstmal ein ungefähres Zeitgefühl dafür bekommen, wie lange du in den Asanas bleibst, wie du die Übergänge gestalten kannst oder wann ein Beat so richtig reinhauen kann. Probiere dich aus und stelle Playlists immer wieder nach deiner Stimmung um. Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, wenn du Fragen oder Gedanken dazu hast. Und natürlich höre ich auch unheimlich gerne in neue Songs rein! Hast du einen bestimmten Song den du beim Yoga gerne hörst.
Übrigens, du solltest dir auf keinen Fall die Workshops und Live Performances auf der BERLIN YOGA CONFERENCE entgehen lasst. Schau mal in das Programm!